Schmerzpraxis Dr. Böck - Schmerzursache

Die Schmerzdiagnose

Themen

“Vor die Therapie haben die Götter die Diagnose gesetzt!”


Dieser Ausspruch wird
Professor Dr. Franz Volhard, dem ehemaligen Direktor der Medizinischen Universitätsklinik in Frankfurt, zugeschrieben.

Auch ohne das Bemühen der Götter ist im schmerztherapeutischen Alltag festzustellen, dass chronische Schmerzpatienten oft genug mit Schmerzmedikamenten behandelt werden, ohne dass im Vorfeld nach einer exakten Ursache der Schmerzen gesucht wurde und es deshalb auch nicht verwundert, warum viele der wie “Volksnahrungsmittel” verordneten Diclofenac- und Ibuprofen-Tabletten, aber auch Morphium & Co keine ausreichende Wirkung haben.

Dabei spielt es keine wesentliche Rolle, ob moderne oder seit langem bekannte Medikamente zum Einsatz kommen - die Ursache der Schmerzen muss bekannt sein.

Welche Blüten eine solche medikamentöse Schrotschuss-Therapie treibt, ist an den seit Jahren oft jährlich zweistelligen Verordnungszuwächsen von Opioiden zu beobachten. Opioide helfen aber nicht gegen alle Ursachen von Schmerzen, so dass es tatsächlich Schmerzzustände gibt, die auch nicht auf sehr hohe Dosierungen von Opioiden ansprechen.
Ohne exakte Kenntnis der Schmerzursache verordnete Opioide sind gesundheitsschädlich, von den rechtlichen Problemen einer solchen Opioid-Verschreibung ganz zu schweigen.

Gleiches gilt für die bereits erwähnten, antientzündlich wirkenden Präparate wie zum Beispiel Diclofenac und Ibuprofen, die beispielsweise bei Nervenschmerzen nicht helfen, aber trotzdem immer wieder eingesetzt werden.

Fazit: Vor dem Zücken des Rezeptblocks sollte die Schmerzursache bekannt sein. 


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